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Für meine Soundinstallation Structural Silence suche ich nach Menschen, die Erfahrung mit verbaler/körperlicher/ökonomischer Gewalt im Kontext von Universitäten haben und mittels einer künstlerischen Auseinandersetzung zu mehr Sichtbarkeit von strukturellen Machtverhältnissen beitragen wollen. ------> Was genau ist strukturelle Gewalt? 

 

Universitäten sind von zahlreichen Abhängigkeitsverhältnissen geprägt, die Diskriminierungen begünstigen und Gewalt Raum geben können. Hierarchische Positionen innerhalb des Lehrkörpers und unter Studierenden ermöglicht ein zu Nutze machen gegebener Strukturen.

Gewalterfahrungen aufgrund von Geschlecht, Herkunft und/oder ökonomischen Status sind daher Ausdruck eines strukturellen Machtgefüges, welches ich in dieser Arbeit thematisieren werde.

 

Künstlerische Auseinandersetzung

Es handelt sich um eine  ortsbezogene Sound-Installation. 

Das Projekt ist in seiner Umsetzung offen für etwaige Veränderungen. Die Umsetzung kann sich, je nach Anzahl der Teilnehmenden noch weiter entwickeln.

Geplant sind einzeln aufgenommene  Schreie all jener Personen, die mitmachen.

 Ich bin selbst auch Teil der Arbeit.

Der Sound jedes Schreis wird über dazugehörende Kopfhörer hörbar sein. Die Soundskulptur besteht bereits jetzt aus ungefähr 80 Kopfhörern, die im Rahmen meines Diploms im Jänner 2021 an der Universität für angewandte Kunst gezeigt wurde. Die maximale Anzahl an Teilnehmenden ist nicht begrenzt. 

 

Ablauf

Alle Menschen, die Studierende, Lehrpersonen, Assistent_innen oder Alumni sind und sich von diesem Open Call angesprochen fühlen, können mich per E-Mail für Details, Fragen und Partizipation kontaktieren. Namen werden nicht angeführt. Es geht vordergründig um die kollektive Sichtbarkeit struktureller Gewalt. 

Kurz zu mir

Ich war Student_in an der Universität für Angewandte Kunst in Wien und hab einen Bachelor in Afrikanischer Geschichte mit Schwerpunkt auf Internationaler Politik an der Universität Wien. Meine Arbeiten sind meist installativ, performativ und kritisch.  

Neben eigener künstlerischer Projekte, bin ich Mitbegründer_in des Kollektivs XhansXfranz, ein Künstler_innenduo, das sich performativ durch den öffentlichen Raum bewegt und dokumentarisch arbeitet

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